Darmstadt Germany: Muslim father strangled daughter to death in ‘honor killing’

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Lareeb Khan, who was strangled to death by her father after starting a relationship he did not approve of

Germany: Muslim father strangled daughter to death in ‘honour killing’ after she shoplifted

Source: International Business Times

A Muslim father strangled his 19-year-old daughter to death after learning that she had been caught shoplifting condoms to have sex with her boyfriend, who she had been forbidden from seeing.

Asadullah Khan, 51, admitting killing his daughter Lareeb in the early hours of the morning on 28 January as she had brought ‘dishonour’ to the family, reports Germany’s Bild newspaper.

After killing her with his bare hands, Asadullah and his wife, Shazia, 41, dressed Lareeb, a dental technician, in her clothes. They then took the body, in a wheelchair, from their high rise apartment in Darmstadt to their car, drove to a secluded forest, and rolled the body down an embankment. Passers-by found the body the following day.

“Lareeb stayed away from the home for several nights in a row and stopped wearing the headscarf. One day we received a letter from the police saying she had been caught trying to steal condoms,” Shazia told the court.

“At this point it became clear that there was sexual contact. When I showed the letter to my husband he snapped.”

Lareeb was forbidden from leaving the home, and beaten for meeting her boyfriend. Lareeb continued to meet him though in defiance of her parents, and refused to wear her headscarf.

The court in Darmstadt heard how the couple, originally from Pakistan, sent Lareeb’s 14-year-old sister Nida to a relative on the evening of the murder.

On the morning of the murder Asadullah woke between 2am and 3am, went into Lareeb’s bedroom, knelt astride her and strangled her to death.

Shazia said she awoke and saw her husband strangling their daughter but did not have the strength to fight him off. Earlier, she claimed she was downtrodden by her husband, who she was wed to in an arranged marriage, and unable to protect Lareeb.

However Nida, testifying against her parents in court, said that Shazia also took part in physically abusing Lareeb.

“My mama was not suppressed, she could do what she wanted. She used to hit me with a stick. We were never allowed to talk about her [Lareeb’s] boyfriend. My father used to say my sister should be forcibly married in Pakistan,” she told the court.

Lareeb’s boyfriend Raheel, 25, a student and taxi driver, told the court that they wanted to get married and that Lareeb had told him of being beaten by her mother with a stick, having her hand pressed against a hot stove by her, and of her father previously attempting to strangle her.

Asadullah, who speaks hardly any German, told the court: “If I could do it all undone, I would do it. My wife has just obeyed me. I love my wife and my daughters. ”

Reference

Vater erwürgt Tochter – weil sie einen Freund hatte

VergrößernDie Eltern der getöteten Lareeb vor Gericht: Asadullah und Shazia K.

Die Eltern der getöteten Lareeb vor Gericht: Asadullah und Shazia K.

Foto: dpa                      bild.de
25.09.2015 – 11:12 Uhr
  • VON CHRISTINE HORSTKORTE

Darmstadt – Sie war wunderhübsch, lernte Zahnarzthelferin. Aber Lareeb K. (19) liebte einen jungen Mann. Eine verbotene Liebe. Deshalb musste sie sterben!

Erwürgt von ihrem eigenen Vater, ihre Mutter sah zu. Jetzt wird den Eltern Asadullah K. (52) und Shazia K.(41) der Prozess am Landgericht gemacht. Wegen gemeinschaftlichen Mordes.

VergrößernLareeb K. wollte ihren Freund heiraten. Die Eltern der 19-Jährigen waren gegen diese Liebe
Lareeb K. wollte ihren Freund heiraten. Die Eltern der 19-Jährigen waren gegen diese Liebe

Acht Monate nach dem gewaltsamen Tod ihrer Tochter stehen die Eltern wegen gemeinschaftlichen Mordes vor dem Schwurgericht Darmstadt.

VergrößernDie Eltern der getöteten Lareeb mit ihrem Dolmetscher vor Gericht
Die Eltern der getöteten Lareeb mit ihrem Dolmetscher vor Gericht
Foto: Reinhard Roskaritz

Der Vater: Ein kleiner schmaler Mann, weiße Haare, weißer Bart. Die Mutter: cremefarbener Schal um Kopf und Schultern, taupefarbene Longjacke. Beide weinen. Sie sind Pakistani mit deutschen Pässen, gehören zur muslimischen Ahmadiyya-Gemeinde, sehr religiös.

VergrößernLareebs Vater Assadullah K. (51). Gegen ihn und seine Frau erhob die Staatsanwaltschaft Darmstadt Mordanklage
Lareebs Vater Asadullah K. (51). Gegen ihn und seine Frau erhob die Staatsanwaltschaft Darmstadt Mordanklage
Foto: dpa

Die schreckliche Tat am 28. Januar 2015 laut Anklage: Zwischen 2 und 4 Uhr geht der Reinigungsmitarbeiter Asadullah K. in Lareebs Zimmer in der elterlichen Wohnung. Er kniet sich auf sie, legt ihr die Hände um den Hals, drückt minutenlang zu.

VergrößernWeinend steht Shazia K. im Verhandlungssaal des Landgerichts in Darmstadt hinter der Anklagebank
Weinend steht Shazia K. im Verhandlungssaal des Landgerichts in Darmstadt hinter der Anklagebank
Foto: Reinhard Roskaritz

Shazia K. wird wach, sieht, was ihr Mann tut, aber sie greift nicht ein. Aus Angst vor ihrem Mann, sagt sie später der Polizei. Als sich Lareeb nicht mehr bewegt, fordert der Vater die Mutter auf, ihm zu helfen, die tote Tochter anzuziehen, den Rollstuhl der Oma zu holen. Sie setzen sie rein, fahren mit dem Aufzug in die Tiefgarage.
Dann bringen sie die Leiche im Auto zu einem Waldparkplatz zehn Minuten entfernt. Asadullah K. schubst den Rollstuhl die Böschung runter. Passanten finden die tote Lareeb am Morgen.

VergrößernDie 11. Große Strafkammer des Landgerichts in Darmstadt
Die 11.Große Strafkammer des Landgerichts in Darmstadt
Foto: Reinhard Roskaritz

Das Motiv

Asadullah K. glaubte die Ehre der Familie in Gefahr, weil sich Lareeb mit einem jungen Mann traf. Er gehört zwar zur gleichen Gemeinde, aber der Kontakt passte weder ihren noch seinen Eltern.
Lareebs Eltern rasteten aus, als sie von der Beziehung erfuhren, verboten ihr den Umgang, sie durfte nicht mehr allein raus, bekam sogar Schläge. Doch die junge Frau widersetzte sich, traf ihren Liebsten trotzdem. Sie sprach nicht mehr mit ihren Eltern, aß kaum noch, wurde immer schmaler, trug kein Kopftuch mehr. Dabei war sie bis dahin eine brave Tochter.

VergrößernDie Beerdigung der jungen Muslimin fand auf dem Frankfurter Südfriedhof statt. Ihr Freund Raheel weint an ihrem Grab.
Die Beerdigung der jungen Muslimin fand auf dem Frankfurter Südfriedhof statt. Ihr Freund Raheel T. weint an ihrem Grab
Foto: Alexander Heimann

Die Gemeinde versuchte zu vermitteln, vergeblich. Als Post von der Polizei kam, eskalierte die Situation. Lareeb war beim Versuch, Kondome zu klauen, erwischt worden. In der Nacht brachte der Vater sein Kind um.

VergrößernBlumen schmücken das schlichte Grab von Lareeb, die viel zu früh sterben musste
Blumen schmücken das schlichte Grab von Lareeb, die viel zu früh sterben musste
Foto: Alexander Heimann

Vor Gericht lässt Shazia K., die wie ihr Mann kaum Deutsch spricht, weil er ihr das Lernen verboten hatte, ihren Anwalt Axel Kollbach eine Erklärung verlesen. Sie habe eine traditionelle Ehe geführt, nichts zu sagen gehabt, sollte nur zu Haus bleiben. Sie habe die Tat ihres Mannes aus Furcht nicht verhindern können, ihm geholfen, die Leiche der Tochter zu beseitigen. „Mein Mann hat sie ermordet“, hatte sie der Polizei gesagt.

VergrößernDie Beerdigung auf dem Südfriedhof Frankfurt
Die Beerdigung auf dem Südfriedhof Frankfurt
Foto: Alexander Heimann

Asadullah K. lässt mitteilen: „Wenn ich das alles ungeschehen machen könnte, würde ich es tun. Meine Frau hat mir nur gehorcht. Ich liebe meine Frau und auch meine Töchter.“
Fragen beantworten beide erst mal nicht. Sie sehen sich auch nicht an. Die jüngste Tochter Nida (14) ist Nebenklägerin, ist als Zeugin geladen. Als sie reinkommt, steht ihre Mutter auf, streckt die Arme nach ihr aus. Nida guckt nicht, geht weiter. Dann weinen alle drei. Nida spricht perfekt Deutsch, will ihre Eltern eigentlich nicht mehr sehen, lebt bei Bekannten, mit Verwandten möchte sie nichts mehr zu tun haben.

VergrößernDie Tür zur Wohnung der Familie. Hier wurde Lareeb ermordet
An der Wohnungstür der Familie hing ein Schild mit der Aufschrift „Liebe für alle, Hass für keinen“ – das Motto der Ahmadiyya
Foto: Jürgen Mahnke

Sie erzählt: „Meine Mama war nicht unterdrückt, konnte machen, was sie wollte. Mein Vater hat eher gemacht,was sie wollte.“ Sie habe ein besseres Verhältnis zum Vater gehabt. „Mama hat mich mit dem Stock geschlagen.“ Mit Lareeb hat sie sich gut verstanden, aber von ihrem Freund Raheel wusste sie nichts: „Über so was durften wir nicht reden.“

Sie traf ihn erst nach Lareebs Tod. „Er erzählte mir, dass Lareeb in Pakistan zwangsverheiratet werden sollte.“ Am Abend vor der Tat wurde die kleine Schwester zu einer Tante zum Übernachten geschickt.

VergrößernDie jüngste Tochter der Familie K., Nida (14), ist Nebenklägerin und will mit ihren Eltern nichts mehr zu tun haben
Die jüngste Tochter der Familie K., Nida (14, l.), ist Nebenklägerin und will mit ihren Eltern nichts mehr zu tun haben
Foto: Alexander Heimann

Aussage des Freundes

Raheel T. (25), Student und Taxifahrer, kommt in dunklem Anzug und Krawatte: „Wir wollten heiraten. Ihre Eltern bedrohten mich erst, taten nach einigen Gesprächen mit der Glaubensgemeinde und meinen Eltern nach außen aber so, als ob sie einverstanden seien. Doch Lareeb erzählte mir, dass ihre Mutter sie als Schande für die Familie beschimpft, sie mit einem Stock schlägt, einmal drückte sie ihre Hand auf den heißen Herd, sie hetzte den Vater gegen Lareeb auf, damit er sie ständig verfolgt. Sie haben sie auch nachts zweimal auf die Straße geworfen.”

Angeblich habe der Vater außerdem schon einmal versucht, Lareeb zu erwürgen.

Die Eltern hatten die Tat laut Staatsanwaltschaft zugegeben. Zunächst sind sieben Verhandlungstage terminiert. Am 2. Oktober ist der nächste Verhandlungstag angesetzt.

6 replies

  1. Terrible. Most Muslims are coming from background where communal values were most important and by and large individuals abided by the standards.

    Greater individual freedoms, in the West, are giving rise to new situations and new conflicts that the Muslim societies did not face or tackle before.

    If we begin to think more in terms of individual rights then a father does not have to force his will or his standards on his children and take a more resigned approach to the issues at hand.

    If he had let her live it was very possible that she would amend her ways one day, but, now, hell has broken loose.

  2. Zia,
    “NAMELEE READ YOUR BIBLE”.
    I do and also read the quran. That is why I am able to point out the anomalies in the latter by comparing the two.
    The fact still remains that what the asylum seeker did stems from what his religion teaches him. Living under democracy has not and will not change him. He is not the first and will not be the last to do so.
    All the talk of granting refuge to the refugees so that they will change amounts to sheer waste of time. Nothing will ever change.
    If you doubt me then ‘be the first to cast that stone’ by denouncing that aspect of your religion as handed down by Muhammad.

  3. Mr Assadullah, (Lion of Allah)says he loves his daughters. He should have said that to the daughter while she was alive. You loved her so you murdered her because she made a choice while living in a free democratic society. He does not speak a word of German, because he was living in a ghetto. we need to integrate in the society in which we live, we need to change, we need to accept our children values and not impose ours on them. it’s a wake up call for others living in Germany and other Western countries. My heart goes out to the surviving family members.

  4. What the father did has nothing to do with Islam. Judaism prescribes death by stoning (punishment). Church does not prescribe any punishment. Islam does not prescribe death sentence for married and unmarried adulterers and fornicator. It prescribes 100 lashes only. That is one thing against the act of the Father.
    Secondly, fathers and mothers are partially responsible for the deeds of their children. Good upbringing with love is necessary without harshness and punishment.
    The father must be realizing his grave mistake (rather foolishness). He could have turned his daughter out of the house and let her go her way. The immigrants have to leave their old honor matters behind in Germany and UK etc.

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